User Experience

Die 4 besten Tools für User Interface Design

Das Ziel eines User Interface Design ist es, den Nutzer innerhalb von ein paar Sekunden positiv zu beeindrucken. Vorab sollte immer ein Konzept vorhanden sein, von dem das User Interface Design abgeleitet wird. Doch wie wird das Design nun entworfen? Wir zeigen Dir in unserem Blog verschiedene Programme, mit denen Du kreativ sein kannst. Für welches Du Dich entscheidest bleibt am Ende Dir überlassen – wir möchten Dir für Deine Entscheidung allerdings behilflich sein.

Wir vergleichen:  Adobe Photoshop CC  |  Adobe Experience Design CC  |  Sketch  |  Axure

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Adobe Photoshop CC

kompatibel mit +

Adobe Photoshop ist unter den Programmen für Interface Design direkt ein altes Eisen. Es ist zwar wie früher gut dafür geeignet, allerdings bietet es so viele Funktionen, dass es bei komplexeren Designs sichtlich langsamer wird. Sobald eine Vielzahl von Ebenen und Gruppen angelegt wurden, in denen z.B. auch Bilder importiert wurden, wird es auf Dauer mühselig, Elemente hin und her zu schieben.

Als Neueinsteiger in Sachen UI Design wird man sich mit Adobe Photoshop sehr schwer tun. Im Vergleich zu anderen Programmen ist die gespeicherte Datei (.psd) um einiges größer und frisst somit mehr Speicher von der Festplatte.

Übrigens: Photoshop hat sich als DAS Bildbearbeitungstool bewahrheitet. Man kann wirklich alles damit machen – präzise Farbkorrekturen, Ausschneiden und Freistellen, Vektorgrafiken anfertigen und vieles mehr. Wir persönlich verwenden Adobe Photoshop für professionelle Bildbearbeitung und Kompositionen.

Bildbearbeitung auf hohem Niveau

wird bei größeren UI Projekten langsam

frisst viel Speicher

Preis

Creative Cloud (alle Adobe Programme) = 59,49 Euro / Monat
Photoshop Einzellizenz = 29,99 Euro / Monat

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Adobe Experience Design

kompatibel mit + 10

So langsam rückt Adobe Experience Design immer näher an den Konkurrenten Sketch ran, aktuell ist es noch eine Beta Version. Funktional hat Adobe sehr stark aufgeräumt und hat sich auf die wesentlichen Funktionen von User Interface Design beschränkt. Im Gegenteil zum großen Bruder „Photoshop“ funktioniert Experience Design sehr schnell und präzise und hat eine weiße Oberfläche verpasst bekommen.

Sehr gut gelöst ist, dass mit dem Programm auch gleichzeitig Standardauflösungen aktueller Devices und User Interface Kits für iOS, Android und Windows mitgeliefert werden. Somit wird es jetzt um einiges leichter sich auf die Schnelle kleine Prototypen zusammenzubauen. Einfach auswählen, für welches Device (z.B. iPhone, Android Mobile, usw.) man designen möchte und los geht’s!
Ein weitere Vorteil ist, dass man sich seine Icon-Sammlung aus z.B. Vektorgrafiken anlegen kann. So muss nicht jede Grafik wieder neu importiert werden – mit einem Klick ist alles da. Sobald sich ein Icon generell von der Optik ändert werden alle gleichen Icons automatisch ausgetauscht. Traumhaft!

Last but not least: Experience Design hat eine Prototyp-Funktion! Im Prototyp-Modus kann man bereits einen richtigen Clickdummyerstellen und live auf dem Device testen. Damit setzt Adobe einen drauf und lässt Sketch so langsam im Schatten stehen. Aber noch ist es nicht so weit.

reine Funktionalität für User Interface Design

aufgeräumtes Design und sehr benutzerfreundlich

Clickdummy ohne Zusatzsoftware erstellen

nur ab Windows 10 kompatibel

Preis

Creative Cloud (alle Adobe Programme) = 59,49 Euro / Monat
Experience Design Einzellizenz = 29,99 Euro / Monat

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Sketch

kompatibel mit

Seit ein paar Jahren regiert quasi Sketch die Welt der User Experience Designer. Der König der UI Software hat in kurzer Zeit viele neue Nutzer gewonnen, allerdings gehen die Zahlen allmählich zurück, die Konkurrenz schiebt langsam nach.
Sketch ist beinahe das perfekte Tool. Es ist spezialisiert auf UI Design im großen Stile. Die meisten Agenturen arbeiten bereits damit, es hat sich stark durchgesetzt. Es bietet umfassende Funktionalität und ein paar kleine zusätzliche Features die allerdings nicht, wie Photoshop, auf die Performance gehen.

Es können Schriften und Farben definiert werden, sobald man einen Wert davon ändert, passt sich alles automatisch an.
Ein großer Vorteil ist, dass Sketch eine API zur Verfügung gestellt hat und Plugins in Sketch integriert werden können. Ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz, ein zusätzlicher Markt für innovative, lösungsorientierte Leute und fleißige Entwickler.
Nur schade, dass es nichts Eigenes von Seiten Sketch für einen Clickdummy gibt. Hierzu benötigt man wieder zusätzliche Plugins, die allerdings sehr komplex und kompliziert sind.

Außerdem finden wir es sehr schade, dass es keine Version für Windows geben wird. Durch einen direktem Kontakt zu Sketch haben wir erfahren, dass es auch nicht geplant ist, eine windowsfähige Version auf den Markt zu bringen. Wenn man im Gegenzug Adobe Experience Design betrachtet, könnte das für Sketch am Ende ein richtiges Problem werden.

reine Funktionalität für User Interface Design

offene Schnittstelle (API) für externe Plugins

sehr gutes Handling mit Schriften & Farben

nicht kompatibel mit Windows

Funktionalität der Icon-Bibliothek schlecht gelöst

Preis

Sketch Einzellizenz = 99,00 Dollar / einmalig

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Axure

kompatibel mit + +

Der Fokus von Axure liegt eigentlich auf einer Konzept-Ebene, dem Wireframing. Hier finden viele Layout-Arbeiten und Spezifikationen statt, allerdings benutzen einige UX Designer auch für das UI Design die Software.
Funktionalität steht bei Axure an oberster Stelle, man kann richtige Prototypen in HTML bauen, nicht nur einen Clickdummy.
Allerdings mangelt es stark an der Benutzerfreundlichkeit des Programmes. Im Gegensatz zu Adobe Experience Design und Sketch ist die Bedienung nichts für schwache Nerven, ein klares Hindernis. Man muss sich intensiv mit Axure auseinandersetzen um vom Umfang zu profitieren. Und das dauert leider.

sehr gut für Konzeptionen

HTML Prototypen können erstellt werden

komplexe, „nicht so freundliche“ Bedienung

Preis

Axure Einzellizenz = 29,00 Dollar / Monat
Axure Einzellizenz = 495,00 Dollar / einmalig

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